Donnerstag, 3. April 2014

Google: Wo bleiben meine C-Aktien?

Natürlich könnte ich meine Bank anrufen und mit erregter Stimme nachfragen: Wo bleiben meine C-Aktien? Die A-Aktien, die nach dem Split nur noch halb so viel wert sind, habe ich im Depot, aber die C-Aktien glänzen durch Abwesenheit. Ich nehme mal an, die Einbuchung dauert ein paar Tage, ähnlich wie bei US-Dividenden, die ja immer mit einer gewissen Verspätung eintreffen.

Aber nächste Woche ruf ich meine Bank an, wenn die Dinger nicht da sind!

Montag, 17. März 2014

Und ständig juckt es in den Fingern...

Wie mehrfach erwähnt, besteht (oder bestand) einer meiner Hauptfehler darin, dass ich meine Aktien viel zu früh verkaufe. Angesichts der Krim-Krise juckt es einen in den Fingern, Gewinne mitzunehmen und Cash aufzubauen, doch bisher konnte ich der Versuchung widerstehen. Viel grösser ist die Versuchung, neue Aktien zu kaufen. Vor kurzem habe ich z.B. eine kleine Position in Invensense eröffnet (das Unternehmen hat die Bewegungs-Sensoren für Nintendos Wii-Konsole entwickelt). Einen Monat vorher war´s eine grössere Position in Philip Morris International. Auf meiner Watchlist sind sooo viele Aktien, die ich interessant finde. BB Biotech zum Beispiel. Am Freitag entdeckte ich dann den Tecdax-Wert QSC (Insiderkäufe!). Oder die runtergeprügelte Aurubis-Aktie. Und, und, und. Ich sollte wirklich weniger Zeit auf onvista und finanzen.net verbringen.


Manchmal beneide ich ETF-Anleger, die einfach nach festen Regeln kaufen und verkaufen... Ich spiele übrigens mit dem Gedanken, irgendwann kein neues Geld in Einzelaktien zu investieren. Die Idee ist folgende: wenn ich soundsoviel Euro in Einzelaktien gesteckt habe, wird nur noch in ETFs investiert, bis Aktien-ETFs 50 Prozent meines Aktien-Gesamtportfolios ausmachen. 

Dienstag, 4. Februar 2014

Sorry, keine Zeit für Dirk Müller

„Dirk Müller: Die meisten kaufen Aktien, wenn es zu spät ist“, lese ich gerade auf finanzen.net. Ein Interview. Soll ich es lesen? Nee, Dirk Müller muss heute wirklich nicht sein. Ausserdem bin ich nicht „die meisten“. Ich kaufe Aktien nicht, wenn es zu spät ist (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen). Nein, mein Hauptfehler ist: ich verkaufe Aktien zu früh. 

Vielleicht sollte ich mir diese eindrucksvoll lange Liste an die Wand kleben, zur Erinnerung: Münchner Rück, Johnson and Johnson, Microsoft, Sanofi-Aventis, Total, Cisco, Leoni, Almirall, Sto AG, Lufthansa, AstraZeneca, Sony, Baidu, Stratasys, Netflix, Chipotle Mexican Grill, Irobot, Amazon.

Viele der genannten Positionen hatte ich hier im Blog nie erwähnt, denn es waren nur kleine Positionen. Mit all diesen Aktien hätte ich schöne Gewinne machen können – aber nein, ich musste verkaufen. Nach dem Motto: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“ Jetzt versuche ich, umgekehrt zu handeln: „Lieber die Taube auf dem Dach als den Spatz in der Hand.“ Für all diejenigen, die mich als Kontra-Indikator benutzen, gilt also: vielleicht sollte man mal über den einen oder anderen Verkauf nachdenken.