So eine Schlagzeile konnte ich mir nicht entgehen lassen. Wie bitte, 11 Prozent? So ein Schwachsinn! Nein, kein Schwachsinn. Die 11 Prozent errechnen sich aus meinem Einstandskurs im Jahre 2011. Also: kaufen und liegen lassen kann sich wirklich lohnen.
Bevor mir irgendjemand gratuliert: ich war dumm genug, fast meine ganze Allianz-Position zu verkaufen und besitze nur noch eine einzige Aktie, zur Erinnerung an meine Dummheit. Sie ist inzwischen 116 Prozent gestiegen.
Sonntag, 8. Mai 2016
Dienstag, 15. März 2016
Update: ein paar Worte zu meinem Portfolio
Okay, es
ist wirklich an der Zeit, dass ich die Angaben zu meinem Portfolio
aktualisiere.
Also: meine
grössten Positionen sind derzeit Apple, BB Biotech, Google und Adidas. Es
folgen mit einigem Abstand Intuitive Surgical, SAP, Texas Roadhouse, Frosta,
Procter & Gamble, Mercado Libre, USU Software, Gesco, K+S, Evotec, Drägerwerk
und Disney.
Es mag wie
ein wildes Durcheinander aussehen, aber ein paar Gedanken habe ich mir schon
gemacht. Ich strebe ein Portfolio an, das sowohl Dividendentitel enthält als
auch Wachstumsaktien, sowohl Large Caps (Unternehmen mit hoher
Marktkapitalisierung) als auch Small Caps, also Unternehmen mit relativ niedrigem
Börsenwert. Dividendentitel wären Apple, Adidas, SAP, Texas Roadhouse, Frosta,
Procter & Gamble, USU Software, Gesco, K+S sowie Disney. Das ist schon eine
ziemlich lange Liste. Auch BB Biotech zahlt eine Dividende, aber gedanklich
gehört die Aktie in den Wachstumsbereich zu Google, Intuitive Surgical, Mercado
Libre und Evotec. Ob Apple noch eine Wachstumsaktie ist, wird sich zeigen.
Bei Small
Caps setze ich auf Unternehmen, deren Aktien sich grösstenteils in
Familienbesitz oder im Besitz des Gründers befinden, siehe Frosta oder USU
Software. Je kleiner ein Unternehmen, desto wichtiger ist die
Aktionärsstruktur, finde ich. Gesco befindet sich zwar nicht in Familienbesitz,
aber die Manager der einzelnen Gesco-Beteiligungen halten mindestens 10 Prozent
am jeweiligen Unternehmen. Diese Leute dürften also durchaus ein Interesse an
soliden Dividenden und einem steigenden Aktienkurs haben.
Weitere
Wachstumsaktien in meinem Portfolio sind das vor kurzem im Blog zitierte Sierra
Wireless und (peinlich, peinlich) Twitter. Beide schreiben in meinem Portfolio
tiefrote Zahlen, obwohl sie vor nicht allzu langer Zeit ganz ordentlich im Plus
lagen...
Nachtrag: Ach ja, und da ich nicht den Eindruck habe, dass die Europäische Union jemals ihre zahlreichen Probleme lösen wird, habe ich kein Problem damit, dass bis zu 50 Prozent meines Portfolios in US-Aktien investiert ist.
Nachtrag: Ach ja, und da ich nicht den Eindruck habe, dass die Europäische Union jemals ihre zahlreichen Probleme lösen wird, habe ich kein Problem damit, dass bis zu 50 Prozent meines Portfolios in US-Aktien investiert ist.
Samstag, 20. Februar 2016
Das "Aktienbuch" von Motley Fool: ziemlich teuer, findet ihr nicht?
Als das Motley Fool nach Deutschland kam, war ich natürlich neugierig, was sie bei uns anbieten würden. Vor allem war ich neugierig, was für einen bezahlten Dienst sie anbieten würden. Und wieviel Geld sie dafür verlangen würden.
Inzwischen ist ja bekannt, wieviel ihr Dienst kostet. Das sogenannte "Aktienbuch" kostet 599 Euro im Jahr! Die "Einstiegslevel"-Dienste auf fool.com, zum Beispiel Stock Advisor, gibt´s hingegen für 199 Dollar.
Daher die Frage: Ist das "Aktienbuch" so viel besser als Stock Advisor? Kann ich natürlich nicht beurteilen, da ich nur den Stock Advisor kenne, nicht jedoch das deutsche "Aktienbuch". Nehmen wir also mal an, beide Dienste sind in etwa gleich gut. Dann müsste das deutsche Angebot doch billiger sein, oder?
Und: der Stock Advisor hat eine hervorragende Erfolgsbilanz, immerhin gibt es ihn schon seit 2002. Damals haben sie Amazon empfohlen, das seither über 3000 Prozent gestiegen ist.
Welche Erfolgsbilanz kann fool.de vorweisen? Äh, wie dumm von mir, so eine blöde Frage. Sie haben den Dienst ja gerade erst gestartet.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich versteh nicht ganz, warum das Motley Fool in Deutschland mehr als doppelt so viel kassiert wie in den USA. Good luck with that, guys. If you think Germans love to pay through the nose, be my guest.
Inzwischen ist ja bekannt, wieviel ihr Dienst kostet. Das sogenannte "Aktienbuch" kostet 599 Euro im Jahr! Die "Einstiegslevel"-Dienste auf fool.com, zum Beispiel Stock Advisor, gibt´s hingegen für 199 Dollar.
Daher die Frage: Ist das "Aktienbuch" so viel besser als Stock Advisor? Kann ich natürlich nicht beurteilen, da ich nur den Stock Advisor kenne, nicht jedoch das deutsche "Aktienbuch". Nehmen wir also mal an, beide Dienste sind in etwa gleich gut. Dann müsste das deutsche Angebot doch billiger sein, oder?
Und: der Stock Advisor hat eine hervorragende Erfolgsbilanz, immerhin gibt es ihn schon seit 2002. Damals haben sie Amazon empfohlen, das seither über 3000 Prozent gestiegen ist.
Welche Erfolgsbilanz kann fool.de vorweisen? Äh, wie dumm von mir, so eine blöde Frage. Sie haben den Dienst ja gerade erst gestartet.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich versteh nicht ganz, warum das Motley Fool in Deutschland mehr als doppelt so viel kassiert wie in den USA. Good luck with that, guys. If you think Germans love to pay through the nose, be my guest.
Abonnieren
Posts (Atom)