Bloggerkollege Rico hat mich zu Recht darauf hingewiesen, dass ein Screenshot meines "Otte-Portfolios" interessant wäre.
Hier also das Bild. Es handelt sich um den mit Photoshop zusammengekleisterten Screenshot eines Musterportfolios bei onvista.de - meiner Ansicht nach der beste Ort, um ein Musterportfolio zusammenzustellen. Ich kenne kein anderes mit so vielen verschiedenen Funktionen. Ich werde das Bild demnächst auch in den Originalpost einbauen.
PS: Mit der Lesbarkeit des Screenshots bin ich nicht so zufrieden, daher würde ich mich natürlich über technische Tipps freuen.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Freitag, 19. Oktober 2012
Max Otte auf boerse.de: Zwischenbilanz der Performance seiner Aktientipps
Im Mai hatte ich
angekündigt, mir die Entwicklung von Max Ottes Aktientipps auf boerse.de
anschauen zu wollen (http://meineaktien.blogspot.com/2012/05/max-otte-auf-boersede-wie-gut-sind.html).
Also habe ich auf onvista.de ein virtuelles Depot eröffnet
und jedes mal zugegriffen, wenn Otte eine Aktie – mit welchen Worten auch immer
– als möglichen Kauf erscheinen liess. Wenn er sagte, eine Aktie sei bereits
„fair bewertet“, habe ich sie nicht aufgenommen.
Mein Test-System
hält weder wissenschaftlichen Kriterien stand noch kritischen Kommentaren von
Blog-Lesern – es ist nur eine Spielerei.
Aber das
Zwischen-Ergebnis hat mich durchaus beeindruckt: von 20 Otte-Aktien, die ich in
mein virtuelles Portfolio aufgenommen habe, stehen nur 5 im Minus, seit sie auf boerse.de erwähnt wurden. Besonders gut abgeschnitten haben seine
italienischen Werte Italcementi (18 Prozent), Enel (25 Prozent), Eni (15
Prozent), Italmobiliare (zweimal erwähnt, einmal 25 Prozent, einmal 9 Prozent),
Mediaset (zweimal erwähnt, 14 Prozent und 19 Prozent) und CIR (13
Prozent).
Seine bisher am schlechtesten gelaufene Empfehlung ist France Telecom (minus 14 Prozent).
Zwischen-Fazit:
Ich bin durchaus
beeindruckt von Ottes Ergebnis und werde weiterhin Buch führen. Unter uns
gesagt: Mein eigenes, reales Portfolio sieht viel schlechter aus als mein
virtuelles Otte-Portfolio... Schluchz!
Samstag, 6. Oktober 2012
Stop-Loss-Order? Nein, danke!
Es ist
prinzipiell eine gute Idee, Verluste zu begrenzen. Man stelle sich nur einen
Anleger vor, der Solarworld auf dem Höhepunkt des Solar-Hypes zu 40 Euro
gekauft hat und aufgrund einer Stop-Loss-Order bei 30
Euro ausgestiegen ist. Zu einer solchen Verlustbegrenzung kann man nur gratulieren: dieAktie notiert inzwischen ja unter 2 Euro.
Allerdings halte
ich es für keine gute Idee, mit automatischen Stop-Loss-Orders zu arbeiten.
Stattdessen sollte man sich einen Ausstiegskurs notieren und bei Erreichen mit
einer normalen Verkaufsorder arbeiten.
Meine Gründe? Zum
einen traue ich dem elektronischen Börsenhandel nicht über den Weg: Stichwort Flash-Crash.
Da kann es leicht vorkommen, dass eine Aktie den Stop-Loss-Kurs erreicht, verkauft
wird – und wenig später wieder steigt. Selbst ohne Flash-Crash
ist es geradezu „unheimlich“, wie Aktien wieder nach oben schiessen, sobald durch
Stop-Loss ein Verkauf ausgelöst wurde – findet jedenfalls der Fondsmanager Peter
Lynch in seinem Buch „One up on Wall Street“ (auf Deutsch erschienen als „Der
Börse einen Schritt voraus“).
Fazit: Lieber nicht mit automatischem Stop-Loss arbeiten. Und gelegentlich soll es ja vorkommen, dass ein um 20 Prozent gesunkener Kurs eine tolle Nachkauf-Chance darstellt...
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