Freitag, 15. Januar 2016

Off topic: Meine Meinung zu Merkel

Wie kann ein halbwegs vernünftiger Mensch nur glauben, ein einziges Land, nämlich Deutschland, habe die Verpflichtung, alle Flüchtlinge dieser Welt aufzunehmen? Das ist so was von hirnrissig.

Seehofer an die Macht!

So, damit verliere ich mindestens die Hälfte meiner drei bis vier Leser...







Dienstag, 5. Januar 2016

Vom Mut, Verluste zu realisieren

Vielen Anlegern fällt es schwer, Verluste zu realisieren. Mir geht es im Prinzip nicht anders. Ausserdem habe ich mir ja vorgenommen, meine Aktien mindestens drei, besser noch fünf oder zehn Jahre zu halten. Da wäre es doch dumm, eine Aktie nach ein oder zwei Jahren rauszuwerfen, nur weil es nicht so gut läuft, oder?

So ganz sicher bin ich da nicht. Es kommt auf das Unternehmen an. Und wenn man im Nachhinein überzeugt ist, dass es sich um ein schlechtes Unternehmen oder einen nicht gerade zukunftsträchtigen Sektor handelt, sollte man sich seinen Fehler eingestehen und Verluste realisieren. Ich habe das in den letzten Jahren mehrmals getan.

Beispiel Vale: am 24.8.2015 mit 70 Prozent Verlust für 3,16 Euro verkauft – heute wird die Aktie für 2,39 Euro gehandelt.

Beispiel RWE: am 15.9.2013 mit 51,6 Prozent Verlust für 25,29 Euro verkauft: Aktueller Preis: 11,10 Euro.

Bei Tesco hatte ich Glück und konnte sogar 1,8 Prozent Gewinn machen, als mir klar wurde, dass dieses „Value Play“ in die Hose gehen würde: Ich verkaufte die Aktie am 26.6.2015 für 3,15 Euro; derzeit steht sie bei 1,99 Euro.

Fazit: eine Aktie, die bereits 50 Prozent verloren hat, kann leicht nochmal 50 Prozent verlieren. Und wenn man nicht mehr an die Zukunft eines Unternehmens glaubt, sollte man wirklich verkaufen, so hoch der Verlust auch sein mag. Danke für die Lektion, RWE!


Mittwoch, 18. November 2015

Teilverkauf Frosta AG

Meine Frosta-Position war so unbedeutend, dass ich sie in meinem Blog noch nie erwähnt habe. Ich halte die Aktie seit 2011 und stehe mit über hundert Prozent im Plus. Und die Aktie steigt und steigt… Jedenfalls machte Frosta rund 11 Prozent meines Portfolios aus, und ich habe mich entschlossen, die Position auf 7 Prozent zu trimmen. 

Ich habe auch einen „fundamentalen“ Grund für meinen Teilverkauf: laut Unternehmenswebsite kauft Frosta einen Grossteil seiner Rohwaren in US-Dollar ein. Daher erwartet das Unternehmen in 2015 „leicht rückläufige Ergebnisse“ gegenüber dem Vorjahr. Natürlich muss ich davon ausgehen, dass alle relevanten Investoren, die die Frosta-Aktie kaufen oder halten, dies schon lange wissen. Offenbar macht sich niemand Sorgen, denn sonst würde die Aktie ja im Kurs sinken. Auch ich mache mir keine Sorgen. Aber mit 7 Prozent Depot-Anteil fühle ich mich besser als mit 11 Prozent.